So punkten Sie mit dem richtigen Handschlag

Liebe Leserin, lieber Leser,

ein Händedruck ist nicht gleich Händedruck. Ich erlebe es immer wieder, dass viele Menschen den Handschlag als Zeichen von Vertrauen, Akzeptanz und Wertschätzung falsch ausführen.

Einige Menschen drücken zu zaghaft zu, das erlebe ich oft bei Männer, wenn sie einer schlanken und zierlichen Frau die Hand geben. Oder bei Frauen, die von starken Persönlichkeiten verunsichert sind. Mit einem schwachen Händedruck drücken Sie in der Körpersprache automatisch das Gefühl von „Schwäche“ oder „sich unterlegen fühlen“ aus.  Andere Menschen wiederum drücken beim Handschlag einfach zu fest zu und brechen ihrem Gegenüber „fast die Hand“.

Regel Nr. 1 „Verbindlichkeit ausdrücken“
Denken Sie immer daran, ein Händedruck sollte fest und verbindlich sein. Der Handschlag kommt vom „Ehrbaren Kaufmann“ und dort galt der Handschlag als „sicherer Deal“.  Der normale Handschlag dauert in der Regel 3-5 Sekunden. Bitte schütteln Sie die Hand von Ihrem Gesprächspartner nicht unnötig lange.

Regel Nr. 2 „Lächeln und Blickkontakt nutzen“
Der Handschlag ist ein Zeichnen von Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung. Schauen Sie Ihren Gesprächspartner dabei unbedingt an und lächeln Sie. Ein Lächeln ist immer der Türöffner zum langfristigen Erfolg.

Regel Nr. 3 „Auf Augenhöhe kommunizieren“
Auch der Handschlag ist eine Art nonverbale Kommunikation. Achten Sie darauf, dass Sie zur Begrüßung immer aufstehen (egal ob Mann oder Frau) und Ihrem Gegenüber auf Augenhöhe begegnen. Das zeugt von Respekt und Wertschätzung.

Regel Nr. 4 „Die richtige Hand nutzen“
Begrüßt wird in vielen Kulturen immer mit der rechten Hand. Diese gilt als „reine“ Hand. Auch für Linkshänder gilt: der Handschlag erfolgt immer mit der „anderen“, der rechten Hand.

Die linke Hand können Sie nur nutzen, wenn Sie sich die andere Hand verletzt haben. Erklären Sie das Ihrem Gegenüber einfach kurz, warum Sie das so handhaben.

PS: Gerade in der Erkältungszeit ist es uns oft nicht angenehm, die Hand zu geben oder von einem Menschen, der gerade in die Hand geniest hat, dessen Hand zu nehmen. Erklären Sie das einfach auch kurz, z.B. „Ich glaube, wir verschieben den Handschlag heute mal auf unsere nächste Begegnung, schön dass Sie uns besuchen.“

Regel Nr. 5: „Anpassung an den Gegenüber“
Wie bereits am Anfang erwähnt, sollte der Handdruck weder zu leicht noch zu hart, sondern fest und verbindlich sein. Passen Sie sich beidseitig an Ihren Gesprächspartner an.

Regel Nr. 6 „Gepflegte Hände erhöhen die Sympathie“
Achten Sie darauf, dass Ihre Hände weder zu rau noch zu nass sind. Wenn Sie hin und wieder feuchte Hände haben, wischen Sie diese entweder an einem Taschentuch ab, oder besuchen Sie kurz vor dem Termin den Waschraum.

Regel Nr. 7 „Sympathie aufbauen“
Halten Sie den Blickkontakt auch, wenn Sie die Hand bereits losgelassen haben. Passen Sie sich danach an die Körpersprache von Ihrem Gesprächspartner an. Das zeugt von absoluter Sympathie und erzeugt Vertrauen durch ähnlich gewählte Gesten.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Umsetzen meiner Tipps.


Ihre Benimm-Expertin Janine Katharina Pötsch

Möchten Sie mehr dazu erfahren? Fordern Sie doch einfach mein Angebot für ein Business-Knigge-Seminar an oder abonnieren Sie meine Image-Impulse.

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Wir freuen uns über Ihren Beitrag!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.